LabPi: Eine digitale Low-Cost-Messstation
Low-Cost, High-Tech. LabPi ist eine digitale Messstation für den Einsatz in Schule, Schülerlabor, Hochschullehre und Forschung. Durch Kombination einer leistungsstarken Station mit präzisen Sensoren und innovativer Technologie ergeben sich neue Lehr-Lern-Möglichkeiten für den MINT-Unterricht 4.0.
Eine für alle(s)
Für LabPi stehen zahlreiche Sensoren zur Verfügung. Jeder davon ermöglicht neue Möglichkeiten zur quantitativen Messwerterfassung und kann in allen MINT-Fächern eingesetzt werden. Und: Alle Sensoren können frei miteinander kombiniert und gleichzeitig erfasst werden.
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MINT-Bildung 4.0: Innovative Lehr-Lern-Formate
LabPi nutzt die Möglichkeiten der Digitalisierung für den MINT-Unterricht. Die drahtlose Vernetzung mit der Cloud ermöglicht es, die Messwerte mehrerer Lerngruppen per Fingertip zusammenzuführen. Und wenn aktuell 91.247 Messwerte schneller und besser diskutiert werden können, bleibt mehr echte Lernzeit für die Experimente und ihre Auswertung.
Stimmen aus der Praxis
Die Sensoren sind zwischen drei und 15 cm groß, ein Bruchteil so groß wie die bisher genutzten Geräte, max. 1/20 so teuer und genau genug, damit die angehenden Chemiefachkräfte damit arbeiten können. Dies eröffnet völlig neue Einsatzgebiete, weil wesentlich mehr Jugendliche zu gleicher Zeit ihre Analysen durchführen können. - Dan Löwenbein, Kerscheinsteinerschule Wiesbaden
LOW-Cost: Digitalisierung für kleine Budgets
Günstige Einplatinencomputer, Miniatursensoren und eine selbst entwickelte freie Software halten die Kosten niedrig. Demgegenüber stehen präzise Messungen, einfache Bedienung und Anwendungsmöglichkeiten für alle MINT-Fächer.
Berichte, News, fachdidaktische Veröffentlichungen
LabPi wird an der AG Chemiedidaktik der Universität Oldenburg weiterentwickelt und beforscht, um die Qualität langfristig sicherzustellen und um neue Möglichkeiten zu erweitern.
2026: Forschung
LabPi wird im Sonderforschungsbereichs CataLight für low-cost Experimente eingesetzt.
2022: Aus der Praxis
LabPi in der chemischen Berufsausbildung.
2021: Fachveröffentlichung
Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "CHEMKON".
2021: Forschungsprojekte
Einsatz in der Spitzenforschung: LabPi wird in neu bewilligten Projekten der Sonderforschungsbereiche CataLight (Universitäten Ulm & Jena) sowie PolyTarget (Universität und Universitätsklinikum Jena) eingesetzt.
2020: Bericht
Workshop für Lehrkräfte während des 3. MINT-Fachtages an der TU Braunschweig.
2018: Bericht
Erste Vorstellung von LabPi und seinen Einsatzmöglichkeiten.
2025: Lehre
Beginn der Etablierung von LabPi an der Uni Oldenburg in der Forschung und Lehre
2022: Fachveröffentlichung
Veröffentlichung in der internationalen Fachzeitschrift "Polymers" (Open Access).
2021: Schülerlabor
LabPi-Experiment zum globalen Klimawandel am Agnes-Pockels-Labor der TU Braunschweig erhält den mit 5.000 € dotierten LeLa-Preis 2021.
2020: Hochschulprojekt
Statt klassisch im Labor experimentieren an der TU Braunschweig 50 Studierende der Biotechnologie im HomeLab mit LabPi, Smartphone und Haushaltsgegenständen. Der Physiker Dr. Christof Maul hat Versuche entworfen, die die Studierenden zuhause durchführen können.
2019: Hochschulprojekt
Im Rahmen des Projektes "Digitize" werden 60 LabPi-Stationen flächendeckend im anorganischen Grundpraktikum eingesetzt. Projektpartner ist Prof. Marc Walter an der TU Braunschweig.
2022: Fachveröffentlichung
Veröffentlichung in der internationalen Fachzeitschrift "Journal of Chemical Education".
2021: Entrepreneurship
Das Projekt LabPi wird mit dem 1. Preis des Entrepreneurship Hubs der TU Braunschweig und der Ostfalia Hochschule ausgezeichnet.
2021: Bericht
An der Universität Jena wird LabPi in die Ausbildung von Chemielehrerinnen und -lehrern integiert.
2020: Fachveröffentlichung
Veröffentlichung in den "Nachrichten aus der Chemie".
2019: Fachveröffentlichung
Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "CHEMKON".